Liebe sich, wer kann
Ermutigendes Jugendbuch über Angststörungen, Panikattacken und Depression
Ab 12 Jahren
erschienen am 11.08.2021
240 Seiten
ISBN 978-3-7432-1212-1
Broschur mit Spotlack
6,95 € (D)
7,20 € (A)

Das Atmen fällt schwer, Schweißperlen bilden sich auf der Haut, die Brust schnürt sich zusammen … 
Jakob hat eine Panikattacke. Es ist nicht das erste Mal, dass die Angst die Oberhand über seinen Körper gewinnt. Ständig bekommt er von überall das Gefühl, nicht normal zu sein. Zu viel zu sein. Bis er auf Lotti trifft, die ihn dazu überredet, sie auf eine Wanderung zu begleiten. Die beiden nähern sich an, lernen voneinander und von sich selbst. Erst als sie am Ziel ankommen, versteht Jakob, welchen Plan Lotti von Anfang an verfolgt hat … 
Ein bewegender Jugendroman über Angststörungen und Depression.


Mit ihrem neuen Jugendroman konfrontiert Annette Mierswa Leser*innen ab 12 Jahreneinfühlsam und pointiert mit den Auswirkungen von Stress und dem zunehmenden (Leistungs-)Druck unserer Gesellschaft: Angststörungen und PanikattackenDepression und Burn-out. Wichtige Themen, die immer mehr an Relevanz gewinnen.

Für Pädagoginnen und Pädagogen:
Schulpädagogisches Material wird vom Verlag gestellt.

„Wie philosophische Gedanken, psychische Erkrankungen, Ernst und Leichtigkeit, Nöte von Jugendlichen heute und ein ereignisreicher Roadtrip voller Hürden und Überraschungen in Balance gehalten werden, ist bemerkenswert. „Liebe sich, wer kann“ ist damit das beste Beispiel, dass (auch für Jungen) Leselust und ernste Themen ganz wunderbar zusammenpassen können.“ (Eselsohr, Okt. 2021)

„Mierswa erzählt diese Geschichte sensibel – ideal für Jugendliche, die lernen wollen, zu sich selbst zu stehen.“ (Goethe Institut)

Ein sommerliches Roadmovie, eine Coming-of-Age-Geschichte. Sensibel und trotzdem mit einer süffisanten Ironie erzählt. Ideal für Jugendliche, die auf der Suche nach ihrer inneren Mitte sind und lernen wollen zu sich selbst zu stehen. Besonders für Jungs ab 13 Jahren und für interessierte Erwachsene.“ (Kasimira)

Jeder hat sein Päckchen zu tragen und keiner ist perfekt. Ich glaube das ist für mich die wichtigste Botschaft aus diesem Buch. Du glaubst, du bist mit Deinen Ängsten und Problemen ganz allein, keiner, den Du kennst, ist so peinlich wie Du selbst. Diesen Gedanken hat bestimmt jeder einmal. Nach viel öfter geht das Menschen mit psychischen Erkrankungen so. Denn es ist noch immer ein Thema, über das nicht oft gesprochen wird. Dabei ist fast jeder irgendwann mal in seinem Leben direkt oder indirekt davon betroffen.“ (@smilla_blau_buchsammlerin )

„Die Wanderung verändert Jakob. Lässt ihn aus sich herauskommen und tatsächlich mutiger werden. Diese Entwicklung hat Annette Mierswa in der Tat sehr authentisch dargestellt. Die beiden werden auch mit den unterschiedlichsten Situationen und Menschen konfrontiert, die sie dazu bewegen über ihr eigenes Leben nachzudenken, mitunter fast ein wenig philosophisch, aber auf jugend(sprach)lichen Niveau. Das Ende ist passend und versöhnlich und zeigt ein jeder hat sein Päckchen zu tragen, gemeinsam geht es aber oft leichter.“ (Kasimira)

„Mit ihrem neuen Jugendroman konfrontiert Annette Mierswa LeserInnen ab 12 Jahren einfühlsam und pointiert mit den Auswirkungen von Stress und dem zunehmenden (Leistungs-)Druck unserer Gesellschaft: Angststörungen und Panikattacken, Depression und Burn-out. Wichtige Themen, die immer mehr an Relevanz gewinnen.“ (Dr. Dilewsky)

„Ich bin zutiefst beeindruckt, wie souverän und gleichzeitig nah Mierswa mit diesen schwierigen Alltagsthemen, als weitgehende Tabus, umgeht. Dabei setzt sie einer erlebten Sprachlosigkeit eine differenziert personenbezogene Sprache entgegen. (…) Ich bin dankbar und glücklich über derart besondere Literatur im (Jugend) Roman Problemeinheitsbrei. Bitte unbedingt lesen, darüber sprechen, weitersagen, verschenken, danach handeln!!“ (Dr. Dilewsky)

„Bei der Lektüre baut sich viel Empathie auf und auch eine große Portion Freude, wenn man miterleben darf, wie Jakob aus sich herauswächst, selbstbewusst wird und endlich heilen darf. Seine heimliche Liebe inbegriffen.
Annette Mierswas berührender Jugendroman ist nicht nur zeitgemäß und modern, er kommt auch pünktlich zu einer Leserschaft, die über das Internet und Werbung zahlreichen Manipulationsversuchen ausgesetzt ist. Sie zeigt: Wahre Werte sind analog. Kein Internetprogramm und Chat können hilfesuchende Menschen tröstend umarmen. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin: „Was ist normal? Das fragt sich Jakob. Und das habe auch ich mich immer wieder gefragt. Perfektion ist es jedenfalls nicht. Aber mit sich selbst fürchterlich unglücklich zu sein, ist es auch nicht. Dann ist Hilfe nötig.“ (Sabine Boverkerk-Müller)