Liebe sich, wer kann
Ermutigendes Jugendbuch über Angststörungen, Panikattacken und Depression
Ab 12 Jahren
erschienen am 11.08.2021
nominiert für den DELIA Literaturpreis „Junge Liebe“ 2022
240 Seiten
ISBN 978-3-7432-1212-1
Broschur mit Spotlack
6,95 € (D)
7,20 € (A)

Das Atmen fällt schwer, Schweißperlen bilden sich auf der Haut, die Brust schnürt sich zusammen … 
Jakob hat eine Panikattacke. Es ist nicht das erste Mal, dass die Angst die Oberhand über seinen Körper gewinnt. Ständig bekommt er von überall das Gefühl, nicht normal zu sein. Zu viel zu sein. Bis er auf Lotti trifft, die ihn dazu überredet, sie auf eine Wanderung zu begleiten. Die beiden nähern sich an, lernen voneinander und von sich selbst. Erst als sie am Ziel ankommen, versteht Jakob, welchen Plan Lotti von Anfang an verfolgt hat … 
Ein bewegender Jugendroman über Angststörungen und Depression.


Mit ihrem neuen Jugendroman konfrontiert Annette Mierswa Leser*innen ab 12 Jahreneinfühlsam und pointiert mit den Auswirkungen von Stress und dem zunehmenden (Leistungs-)Druck unserer Gesellschaft: Angststörungen und PanikattackenDepression und Burn-out. Wichtige Themen, die immer mehr an Relevanz gewinnen.

https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/liebe_sich_wer_kann-10075/

Podcast mit einem Interview von Scarlett Rothenaicher (Loewe Verlag) und Benni Cullen (Lehrer) mit Annette Mierswa zu „Liebe sich, wer kann“, Depressionen, Panikattacken und Angststörungen:

https://letscast.fm/sites/schule-buecher-wir-110e8b8b/episode/9-depressionen-und-panikattacken-bei-jugendlichen-ein-gespraech-mit-autorin-annette-mierswa

Für Pädagoginnen und Pädagogen:
Schulpädagogisches Material wird vom Verlag gestellt.

„Wie philosophische Gedanken, psychische Erkrankungen, Ernst und Leichtigkeit, Nöte von Jugendlichen heute und ein ereignisreicher Roadtrip voller Hürden und Überraschungen in Balance gehalten werden, ist bemerkenswert. „Liebe sich, wer kann“ ist damit das beste Beispiel, dass (auch für Jungen) Leselust und ernste Themen ganz wunderbar zusammenpassen können.“ (Eselsohr, Okt. 2021)

„Mierswa erzählt diese Geschichte sensibel – ideal für Jugendliche, die lernen wollen, zu sich selbst zu stehen.“ (Goethe Institut)

Ein sommerliches Roadmovie, eine Coming-of-Age-Geschichte. Sensibel und trotzdem mit einer süffisanten Ironie erzählt. Ideal für Jugendliche, die auf der Suche nach ihrer inneren Mitte sind und lernen wollen zu sich selbst zu stehen. Besonders für Jungs ab 13 Jahren und für interessierte Erwachsene.“ (Kasimira)

Ich liebe die Entwicklung der Charaktere, die Ehrlichkeit und den Weg zum Ziel. Eine Geschichte, die auffängt, ermutigt und im Kopf bleibt.
(Sabrina Elze, Buchhändlerin)

Bei der Lektüre baut sich viel Empathie auf und auch eine große Portion Freude, wenn man miterleben darf, wie Jakob aus sich herauswächst, selbstbewusst wird und endlich heilen darf. Seine heimliche Liebe inbegriffen.“
(Leselust)

„Annette Mierswas berührender Jugendroman ist nicht nur zeitgemäß und modern, er kommt auch pünktlich zu einer Leserschaft, die über das Internet und Werbung zahlreichen Manipulationsversuchen ausgesetzt ist. Sie zeigt: Wahre Werte sind analog. Kein Internetprogramm und Chat können hilfesuchende Menschen tröstend umarmen. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin: „Was ist normal? Das fragt sich Jakob. Und das habe auch ich mich immer wieder gefragt. Perfektion ist es jedenfalls nicht. Aber mit sich selbst fürchterlich unglücklich zu sein, ist es auch nicht. Dann ist Hilfe nötig.“
(Leselust)

Jeder hat sein Päckchen zu tragen und keiner ist perfekt. Ich glaube das ist für mich die wichtigste Botschaft aus diesem Buch. Du glaubst, du bist mit Deinen Ängsten und Problemen ganz allein, keiner, den Du kennst, ist so peinlich wie Du selbst. Diesen Gedanken hat bestimmt jeder einmal. Nach viel öfter geht das Menschen mit psychischen Erkrankungen so. Denn es ist noch immer ein Thema, über das nicht oft gesprochen wird. Dabei ist fast jeder irgendwann mal in seinem Leben direkt oder indirekt davon betroffen.“ (@smilla_blau_buchsammlerin )

„Die Wanderung verändert Jakob. Lässt ihn aus sich herauskommen und tatsächlich mutiger werden. Diese Entwicklung hat Annette Mierswa in der Tat sehr authentisch dargestellt. Die beiden werden auch mit den unterschiedlichsten Situationen und Menschen konfrontiert, die sie dazu bewegen über ihr eigenes Leben nachzudenken, mitunter fast ein wenig philosophisch, aber auf jugend(sprach)lichen Niveau. Das Ende ist passend und versöhnlich und zeigt ein jeder hat sein Päckchen zu tragen, gemeinsam geht es aber oft leichter.“ (Kasimira)

„Mit ihrem neuen Jugendroman konfrontiert Annette Mierswa LeserInnen ab 12 Jahren einfühlsam und pointiert mit den Auswirkungen von Stress und dem zunehmenden (Leistungs-)Druck unserer Gesellschaft: Angststörungen und Panikattacken, Depression und Burn-out. Wichtige Themen, die immer mehr an Relevanz gewinnen.“ (Dr. Dilewsky)

„Ich bin zutiefst beeindruckt, wie souverän und gleichzeitig nah Mierswa mit diesen schwierigen Alltagsthemen, als weitgehende Tabus, umgeht. Dabei setzt sie einer erlebten Sprachlosigkeit eine differenziert personenbezogene Sprache entgegen. (…) Ich bin dankbar und glücklich über derart besondere Literatur im (Jugend) Roman Problemeinheitsbrei. Bitte unbedingt lesen, darüber sprechen, weitersagen, verschenken, danach handeln!!“ (Dr. Dilewsky)

„Bei der Lektüre baut sich viel Empathie auf und auch eine große Portion Freude, wenn man miterleben darf, wie Jakob aus sich herauswächst, selbstbewusst wird und endlich heilen darf. Seine heimliche Liebe inbegriffen.
Annette Mierswas berührender Jugendroman ist nicht nur zeitgemäß und modern, er kommt auch pünktlich zu einer Leserschaft, die über das Internet und Werbung zahlreichen Manipulationsversuchen ausgesetzt ist. Sie zeigt: Wahre Werte sind analog. Kein Internetprogramm und Chat können hilfesuchende Menschen tröstend umarmen. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin: „Was ist normal? Das fragt sich Jakob. Und das habe auch ich mich immer wieder gefragt. Perfektion ist es jedenfalls nicht. Aber mit sich selbst fürchterlich unglücklich zu sein, ist es auch nicht. Dann ist Hilfe nötig.“
(Sabine Boverkerk-Müller)

Annette Mierswas einfühlsamer Roman Liebe sich, wer kann für Leser und Leserinnen ab zwölf Jahren macht deutlich, wie sehr der Dauerleistungsdruck in der Gesellschaft psychischen Problemen wie Angststörungen, Depression oder Burn-out Vorschub leistet. Dabei verliert der Text nie seine positive Grundeinstellung und ist nebenher ein warmherziger Beitrag über Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen.
(Helmuth Santler – Der Standard)

Eines der schönsten Bücher die ich gelesen habe! Es hat ein ziemlich überraschendes Ende und wird von Seite zu Seite spannender.
(Rezension auf Thalia.de)

Ein Buch, das zum Mitfühlen anregt und klarmacht, dass am Ende keine und keiner wirklich ’normal‘ ist.“
(Yvonne Picard – Stadtbibliothek, im Solinger Tageblatt)

„Annette Mierswa taucht den Leser in das kaum zu kontrollierende Gedanken- und Gefühlskarussell eines jugendlichen Außenseiters.“
(Süddeutsche Zeitung)

Unbedingt empfehlenswert für alle, die selbst von Angststörungen betroffen sind oder in ihrem Umfeld Betroffene kennen.“
(Melsunger Allgemeine)

„Auch mit Anfang zwanzig konnte ich mir Einiges aus dem Buch mitnehmen: Besonders die Message, dass man nicht allein ist mit seinen Problemen und sich Hilfe zu suchen nichts Unangenehmes sein sollte.“
(LizzyNet)

„Die erfahrene Schriftstellerin greift in diesem Roadtrip das Thema ‚psychische Probleme‘ von Jugendlichen in leichter Erzählweise auf. Nach der Lektüre könnte vielleicht ein Gespräch zu solchen Themen, gerade jetzt in der Pandemie, beginnen.“
(Baseler Biechergugge)

Der Roman bietet viele Gesprächsanlässe für Jugendliche und Erwachsene. Dadurch ist der Roman pädagogisch wertvoll.“
(ajum – Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW)

„Einfühlsame Geschichte über depressive Teenager, die erste Liebe und die Macht der Selbstheilungskräfte.“
(Passauer Neue Presse – Albert Hoffmann)

„Der Leser leidet und hofft mit den Protagonisten, er erlebt die entspannenden, lustigen, abstrusen und schockierenden Szenen mit und schließt am Ende überglücklich Lotti und Jakob in sein Herz. Sie haben ja Unglaubliches geleistet. Eine wohltuende, Hoffnung verbreitende Geschichte – trotz der Schwere des Themas. Sprachlich versiert und kurzweilig erzählt.
(Passauer Neue Presse – Albert Hoffmann)

„’Aber was ist normal? Das frage ich mich immerzu.‘ ‚Ich jedenfalls nicht‘, jammerte    [Lotti]. ‚Ich auch nicht‘, sagte ich aus tiefster Überzeugung. Und da quakte Mister Frosch direkt neben dem Zelt, als wollte er sich in unseren Club der Abnormalen einreihen.“ (S. 159, Herv. im Original) Allen, die sich diesem Club verbunden fühlen, ist die Roadnovel Liebe sich, wer kann zu empfehlen, in der die Protagonisten Jakob und Lotti auf einem Kurztrip lernen, ihren Seelenmonstern die Zunge herauszustrecken.
(KinderundJugendmedien.de – Sindy Hildebrand)

„Obwohl der Roadtrip die psychisch labilen Protagonisten ganz deutlich mit ihren Unsicherheiten und Ängsten konfrontiert, wirkt Liebe sich, wer kann nie bedrückend, auch wenn die Episode mit dem totkranken Ben sowie jene mit Gunda und ihrem wachkomatösen Sohn nicht nur Jakob und Lotti nachdenklich innehalten lassen. Diese berührenden Szenen vermag die Autorin ohne wehleidiges Pathos mit leisem Humor angemessenen zu inszenieren, ohne ihre Tragik zu unterlaufen. Auch gelingt es ihr, sich bei Jakob anbahnende Angstmomente und Panikzustände in Situationen münden zu lassen, die auf Lotti und die Leserschaft witzig wirken und ein Lachen provozieren, ohne ihn und seine psychische Belastung ins Lächerliche zu ziehen. Die Schwere dieser Thematik kann Mierswa so, auch sprachlich, gekonnt durch Situationskomik, kuriose Begegnungen und unerwartete Wendungen ausbalancieren.“
(KinderundJugendmedien.de – Sindy Hildebrand)

„In Liebe sich, wer kann, das 2022 auf der Shortlist des DELIA-Literaturpreises „Junge Liebe“ stand, schickt Mierswa mit Jakob und Lotti zwei psychisch außergewöhnlich belastete Jugendliche auf eine Reise zu sich selbst und zueinander. Erzählerisch und sprachlich gelungen kann sie Einblick in ihre Ängste und deren Ursachen geben und zugleich einen Roadtrip mit vielen abwechslungsreichen, heiteren bis nachdenklichen Episoden inszenieren, der das Jugendbuch in die Nähe von Tschick oder Kurve kriegen – Roadtrip mit Wolf rückt. Da der Roman Mobbing, soziale Angststörung, Leistungsdruck, Burn-out, Zukunftsängste und Depressionen bei Jugendlichen, aber auch Freundschaft und Liebe thematisiert, und daher für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, bietet der Loewe Verlag zu diesem auch schulpädagogisches Material für den Einsatz im Unterricht an.“  
(KinderundJugendmedien.de – Sindy Hildebrand)

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